Erste volle Woche rum

27 02 2010

So, die erste volle Woche ist hinter mir, war auch geich mal sehr enttäuschend. Keine Arbeit in Sicht, stattdessen seltsame Geschichten – habe mich für eine Stelle in einer Videothek beworben, als ich nach dem Stand der Dinge fragte, erzählten die mir, sie hätten garkeine offene Stelle. Seltsam!

Nagut, es geht weiter ๐Ÿ™‚

Mit der Sprache habe ich soweit kaum Probleme, einzig am Telefon ist es manchmal etwas schwieriger, was aber auch an der schlechten Telefonanlage von Tom liegt.

Montag werd ich mich wohl bei ein paar Arbeitsagenturen eintragen, die einem meistens Jobs für wenige Tage weiterleiten, vielleicht komm ich ja so an eine Stelle!

Das Wetter ist gut, die Sonne scheint und unter der Woche soll es schonmal kurzzeitig die ersten Plusgrade geben. Danach wird es wohl nochmal richtig kalt, aber alles in allem stellt sich so ganz langsam, wie das halt so ist in Kanada, der Frühling ein.

Die beiden Pakete, die testweise via Luft- und normaler Post versendet wurden, sind BEIDE noch nicht da, also schnell is das auf jedenfall nicht, zumal es hier Samstags keine Post gibt.

Vorgestern waren wir wieder bei Elke, das chinesische Essen ist zwar alles in allem nicht ganz mein Ding, aber ich habe genug gefunden um satt zu werden. Gestern haben wir dann mexikanisches Essen bei Steffen gemacht und Hockey und einen Film geschaut. Wie schon letzte Woche ein unterhaltsamer Abend! ๐Ÿ™‚

Nachdem ich heute Nacht richtig schlecht geschlafen habe, und ich trotz des Wetters der Müdigkeit wegen nicht ganz so gut gelaunt bin, werd ich mich demnächst wohl nochmal 1-2 Stunden hinlegen und dann heute Nachmittag ein wenig rausgehen. Morgen steigt das olympische Eishockeyfinale, was ich mir natürlich anschauen (muss) werde, denn das will hier wirklich jeder sehen.

Grüße an alle, till next time.. da daaaa.. da daaaa…



und dann kam der Koffer…

21 02 2010

Wie zu erwarten war schreibe ich die ersten Tage mehr, als ich wohl schreiben werde, wenn ich erstmal unterwegs bin. Zumindest denke ich, dass es so sein wird.

Am Freitag nahm Tom mich mit zu seinem Bruder steffen, dort durfte ich ihn und seine Familie kennen lernen. Seine Frau Kirsten kochte Fisch, er Shrimps und zusammen gab es ein wunderbares Essen mit ihm, Tom, seiner Tochter, seiner Frau und zwei Freundinnen, Stephanie und Michelle.

Nach dem Essen packten sie plötzlich einen kleinen Kuchen aus und sangen für mich – jemand muss ihnen wohl zugesteckt haben, dass ich Geburtstag habe. Die Überraschung ist auf jedenfall gelungen!

Der Abend war super, wir redeten viel, es war super lustig und später kamen noch mehr Leute vorbei und wir schauten einen Film an.

Der Samstag begann mit der vertieften Suche nach meinem Gepäck. Zwar konnte ich von hier aus nicht viel tun, aber ich ging halt Air Canada auf die Nerven, dass sie sich doch gefälligst drum kümmern sollen. Prompt kam auch schon die Nachricht, dass der Koffer gefunden wurde. Abends war dann noch George Clooney angesagt – wir waren im Kino und schauten seinen neuesten Film.

Heute morgen dann kam endlich mein Koffer und von jetzt auf nachher stieg meine Laune merklich an. Mit warmen Klamotten war es dann heute gleich viel angenehmer, und das Laufen auf dem Eis des Red River war super.Danach konnte ich noch einen Blick in Winnipeg Downtown und das Legislature Building werfen – very impressive ๐Ÿ˜‰

Leider fehlt mir ein Kabel für die Kamera und es nachzukaufen is hier fast nicht bezahlbar, weshalb ich hoffe, dass ich es bald aus Deutschland nachgeschickt bekomme.

Generell ist hier übrigens alles ziemlich teuer – 8 Euro für ein Glas Nutella – das is schon heftig ๐Ÿ˜‰



Erste Grüße aus Winnipeg

19 02 2010

Der überlange 17.Februar, den ich fast nur auf Flughäfen und in Flugzeugen verbrachte, endete mit dem Schock, der mich bis jetzt beschäftigt: Mein Koffer ist verschwunden.

Während ich im Flugzeug noch voller Vorfreude Kanada aus der Luft betrachtete (zumindest dort, wo mal keine Wolken waren), war die Laune dann für die nächsten Tage einigermaßen dahin.

Für Aufheiterung sorgte aber der Besuch am 18. Februar bei Tom’s Schwester Elke und ihren Kindern. Einen leckeren Schweinebraten mit Kartoffeln zum Abendessen – das tat dann schon ganz gut.

Heute, an meinem Geburtstag, sitze ich in Tom’s Haus und versuche, meinem Gepäck wieder zu beschaffen und einen Bankaccount einzurichten. Beides erweist sich als schwieriger als erhofft. Nachher muss ich mir noch ein wenig Wechselkleidung besorgen,damit ich, bis mein Koffer dann hoffentlich auftaucht, etwas zum anziehen habe.

Danke an alle Geburtstagswünsche und danke an meine Eltern, die mir diese Reise erst ermöglicht haben.

Liebe Grüße aus Kanada. Meine aktuelle Zeitzone ist übrigens GMT – 6, also ich bin 7 Stunden der deutschen Zeit hinterher! ๐Ÿ™‚