29
05
2010
… sind nicht nur die Bienen, sondern auch die Yellow Blackbirds hier, die es in Transonca am Nord-Westlichen Ende der Stadt zuhauf gibt.
Diese Woche war ich mit Siegfried und Tom, die beide hobbymäßige Bienenzüchter sind, mal deren Bienen begutachten, und ich habe euch ein paar Bilder mitgebracht.
Die Woche war angenehm und ruhig, bis auf den Freitag, den ich in der Schule an der Elke unterrichtet verbracht habe. Dort habe ich geholfen, „Deutsches Essen“ zu kochen, da die Schule einen „Cultural Day“ organisiert hatte, bei dem die Schüler Essen verschiedener Länder probieren konnte. Für Besucher der deutschen Küche gabs natürlich Sauerkraut und Bratwurst. Dazu noch Rotkraut und als Dessert Windbeutel.
Es war super lustig und die Kinder (Grundschulalter) waren begeistert – demnach war es ein gelungener Tag!
Heute ist es stockdunkel draussen, obwohl es schon 10 Uhr ist, ein mächtiger Thunderstorm „wütet“ hier und hat gestern Abend schon einen Kirchturm „zerlegt“.
Naja, ab Donnerstag gehts dann endlich los in den Westen, ich freu mich schon drauf!
Liebe Grüße an alle! 🙂
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21
05
2010
Da bin ich mal wieder. 🙂
Am Sonntag war ich mit Elke + Family bei den Snake Dens. Hier versammeln sich im Frühjahr immer hunderte von Schlangen die ihren Winterschlaf beendet haben, um langsam aber sicher „ins neue Jahr“ zu starten. Das Wetter war super und demnach waren auch viele Schlangen zu sehen!
Am Montag bin ich früh mit Moni und Siegfried losgefahren, Ziel war Duluth, Minnesota in den USA am Lake Superior. Nach 7 Stunden Fahrt waren wir da. Bis zum Donnerstag hab ich dort über 600 Bilder aufgenommen – es ist wunderschön dort. Am Dienstag sind wir an der Küste entlang gefahren, an steilen Klippen entlang gewandert (wobei ich mich dann immer mal wieder ein wenig von den beiden gelöst habe und ein paar Wege mehr gegangen bin) und haben die tolle Sicht auf den See genossen und sind an einigen Wasserfällen vorbeigekommen. Viele viele schöne Fotos, eine super Sicht, einer super Gegend.
Am Mittwoch war dann die Stadt Duluth selbst auf dem Programm. Duluth ist eine sehr dreckige Industriestadt, die aber durch den Mix an verschiedenen Gebäuden irgendwie doch ihren Reiz hat. Zudem gibt es dort einen riesigen Rohstoff-Hafen an dem gigantische Frachter anlegen. Am Rande der Stadt gibt es einen Berg mit Turm, von dem aus man die komplette Stadt und das Nordwestende des Sees sehen kann.
Es war eine tolle Zeit, es gab viel zu sehen – die Bilder sprechen für sich!
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16
05
2010
.. sind die Farben, mit denen ich Anils Zimmer gestrichen habe. In der letzten Woche habe ich nämlich bei Stefan und Kirsten gewohnt und für sie einige Arbeiten erledigt, darunter auch das Streichen des Zimmers ihrer Tochter in deren Lieblingsfarbe.
Es war eine super Woche, ich hatte viel Spaß und habe nebenbei noch einen kleinen Bonus für meine Reise verdient. Stef und Kirs (wie sie in Kurzform genannt werden) wohnen in einer sehr schönen, ruhigen Gegend Winnipegs. Meine Kamera hatte ich leider nicht dabei, deshalb gibt es dafür keine „Beweise“ 😉
Gestern gab es dann erstmal einen winzig kleinen Schock. Ich wollte mit Stefs Auto Anil zu Moni und Siegfried bringen, als mir nach 200 Metern jemand in die Seite fuhr. Allerdings – um jegliche Aufregung gleich zu ersticken – fuhr ich gerademal 30km/h und die Frau, die im anderen Auto saß,fuhr vll 5km/h – sie war gerade am Ausparken. Am Auto gab es nur einen winzig kleinen Kratzer, passiert ist natürlich niemandem etwas. Dennoch hatte ich natürlich erstmal Kirsten anzurufen, die 2 Blocks entfernt arbeitet, damit das Ganze geregelt werden konnte.
Anil und mir geht es gut, also ist alles in Butter! 🙂
Gestern haben wir das erste Mal draussen gegessen, bei 27°C und Sonnenschein. Heute morgen, es ist gerade 9:30, hat es bereits 22°C!
In dieser Woche stehen einige interessante Sachen an. Heute Mittag gehts in die Snake Pits (was das ist, werde ich euch beim nächsten Mal erklären) und morgen fahre ich für 4 Tage in die USA nach Duluth an den Lake Superior.
Liebe Grüße nach Hause 🙂
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5
05
2010
Seitdem ich aus Montreal zurück bin, geht hier alles etwas gemächlicher zu. Bei Ankunft hatte es 23°C und ein paar Tage puren Sonnenschein, und so konnte ich ein wenig den Frühling genießen. Wir waren bei Oak Hammock, dem Naturschutzgebiet für die Gänse, dort sind allerdings nur noch wenige übrig, die meisten sind schon wieder weg. Dieses Jahr war dort nicht so viel auf einmal los, weil die Temparaturen über einen längeren Zeitraum schon hoch waren und die angekommenen Gänse meist schnell weiter flogen.
Dort wimmelt es jetzt aber von Prairie-Dogs, kleine erdmännchenartige Nager.
Beim Fussballspielen am Strand von Winnipeg Beach, wo die Eltern der Frau von Stefan eine Hütte haben, in der wir übers Wochenende bleiben durften, hab ich mir Nagel vom großen Fußzeh gespalten, aber das ist alles halb so wild wie es sich anhört – und auch halb so wild wie es ausgesehen hat.
In den letzten Tagen gab es dann die Frühlingsernüchterung – seit Mittwoch regnet es ununterbrochen und das wird wohl auch den Rest der Woche so weiter gehen. Temparaturen schwanken zwischen 12 und 2 Grad, weiter im Westen Kanadas hat es sogar nochmal richtig geschneit.
Die Vorhersage ist, dass es ab nächster Woche wieder, von jetzt auf nachher, 20 Grad und mehr hat; verrücktes Wetter in Kanada.
Meine Kreditkarte, die ich mir bestellen musste, damit ich in Banff ein Auto mieten kann, wird hoffentlich nächste Woche eintreffen, damit ich alle offenen Fragen endlich beantworten kann und gelassen im Juni dann losreisen kann.
Soweit, liebe Grüße 😉
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