Tag 2 in Banff: Falsches Wasser

7 06 2010

Wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, fällt es schwer, an die Echtheit meiner Fotos, die ich euch leider (noch) nicht zeigen kann, zu glauben.

Tag 2 war ich mit 3 deutschen Mädels die ich bereits aus Montreal kenne am Lake Louise mit seinen unglaublichen Blau- und Türkistönen. Von dort aus starteten wir eine ungemein anstrengende, lange (knapp 20km, mehr als 800 Meter Höhenunterschied) Wanderung, die aber natürlich auch ihre Vorzüge hatte – tolle Aussichten, riesige Gletscher, freie Sicht auf eine kleine Lawine, die zwar winzig aussah, aber riesigen Krach machte. Zwischen 6 Gletschern entlang bei 18 Grad im T-Shirt, das gibts auch nicht alle Tage.

Nach den Geltschern folgte ein Weg durch den Wald zu dem hoch über dem Lake Louise gelegenen Lake Agnes, der teils noch zugegroren war. An Wasserfällen ging es dann runter zum winzigen Lake Mirrow und zurück zum immernoch blau schimmernden Lake Louise.

5 1/2 Stunden nach Ankunft am Lake Louise standen wir also wieder am Ausgangspunkt und uns tat wohl jeder Knochen im Körper weh und jeder Muskel hatte genug. Dennoch machten wir uns noch auf zum Lake Moraine, ein südlicher „Verwandter“ vom Lake Louise. Wegen der frühen Zeit (Juni ist quasi noch Spätwinter hier) hatte er aber deutlich weniger Wasser als normal, dennoch, vor der Kulisse der riesiegen eisbedeckten Berge im Hintergrund ein tolles Erlebnis.

Danach ging es zurück ins Hostel, wo wir zusammen kochten und dann wohl auch alle ziemlich schnell im Bett verschwanden und einschliefen.

Grüße aus dem Banff National Park Teil II 😉



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