Montreal (+Quebec)
23 04 2010Hey, ich bin zurück aus Montreal und hab während meines Aufenthalts immer mal wieder ein bisschen was zu meinen Tagen geschrieben. DAs werde ich hier jetzt einfahc mal reinkopieren. Vorneweg: Ich hatte ne super Zeit und hab Montreal nicht wirklich gerne verlassen. Fotos gibts heute noch nicht, aber die kommen bald 😉
Nachdem ich mit kleinen Einstiegsproblemen Dienstagabend das Hostel erreicht habe (die Busfahrerin verstand kein Wort Englisch) und mein Bett bezogen habe, war die erste Überraschung eine 20jährige Deutsche, die ich kennen gelernt habe – denn sie war aus Mühlacker. Wie klein die Welt doch ist 😉
Vorweg: Ich hab hier Leute aus aller Welt kennen gelernt, darunter Chile, China, Südafrika und sogar Martinique.
Mittwoch:
Am Mittwoch gab es eine geführte Tour auf den Mont Royal, einen von Menschenhand gemachter großer Hügel im Zentrum der Stadt, auf dem sich ein großer Park befindet. Von dort hat man eine super Aussicht auf Montreal. Per Gesetz ist übrigens festgelegt, dass kein Gebäude der Stadt den Mont Royal überragen darf.
Die Tour führte dann einmal quer über den Mont Royal und dann zu einem bekannten Restaurant – natürlich um eine echte Putine zu probieren – fettige Pommes mit extra Fett und extra fettigem Käse. 😉 Aber lecker! Dabei waren übrigens eine Deutsche (welch Wunder, die gibt’s hier glaub genauso oft wie in Deutschland), zwei Iren, eine Nord-Irin und ein Waliser. Relativ bunte Mischung, die wir am Abend beim Kartenspielen und Nationalsport Eishockey schauen um einen Briten und einen Australier erweiterten.
Donnerstag:
Am Donnerstag hab ich mich erst mal alleine auf den Weg durch die Stadt gemacht. Durch die schöne Altstadt zum alten Hafen, an die Victoria Bridge, und dann mit der U-Bahn auf die beiden Insel auf dem St. Lorenzstrom. Montreal selbst ist übrigens eine Insel. Die beiden Insel gab es in der Form früher nicht, lediglich ein kleiner Teil davon ragte aus dem Wasser. Sie wurden zur Expo `67 erstellt. Auf der westlichen der beiden Inseln befindet sich die Biosphere, eine riesige Metallkugel die zur Expo als Ausstellungszelt diente. Auf der östlichen Insel befindet sich Kanadas Formel1-Rennstrecke Circuit de Gilles Villeneuve. Zwischen der Strecke befindet sich ein Park. Neben zahlreichen Woodchucks (Waldmurmeltieren) habe ich einen Kojoten gesehen.
Abends bin ich dann mit einer Gruppe, darunter die Australier und einer der Engländer vom Vortag sowie einer der Iren sowie einer Französin und einer Italienerin ein paar Pubs besuchen. War ein gelungener und lustiger Abend.
Freitag:
Am Freitag bot der Tourguide vom Mittwoch eine Tour durch die Altstadt an. Da sich kaum jemand eingetragen hat, entschieden die Australier und ich kurzerhand, mitzugehen. Letztendlich stellte sich dann heraus, dass diejenigen die sich eingetragen haben gar nicht mitgehen wollen. Somit blieb es dann bei uns, und da wir uns alle kannten beschloss der Guide, das ganze etwas unkonventionell anzugehen und etwas mehr rumzualbern als gewöhnlich wenn neue Leute dabei sind. Informationen über die Stadt kamen nicht zu kurz – im Gegenteil, wir haben sogar einen ungeplanten Abstecher in das 33km lange unterirdische Einkaufszentrum der Stadt gemacht. Der Guide war so genial und hat uns allen so gut gefallen, dass wir, nachdem wir ein bekanntes Lokal hier besuchten, bei dem es „smoked meat“ – Rauchfleisch – Sandwiches gibt, in eine Bierbar sind. Die Bierbar ist eine Bar, in der täglich frisch bis zu 20 verschiedene Biersorten aus aller Welt angeboten werden. Nachdem wir dort zwei Stunden verbracht haben, und die seltsamsten Biere probiert haben (das eine hat nach Speck geschmeckt….) sind wir noch in eine Sportbar um Eishockey zu schauen. Dort gab es einen mechanischen Bullen, der uns natürlich noch eine ganze Weile beschäftigte. Der Tag war super, aber er war auch lang.
Samstag:
Samstag war eher etwas gemächlicher, vormittags war einkaufen und Wäsche waschen auf dem Programm, wobei sich vormittags dank dem langen Abend vorher auf 12 Uhr bis 15 Uhr verlegte. Danach bin ich nochmal auf die Inseln. Abends hab ich dann zwei Engländerinnen kennen gelernt, die grad erst in Montreal angekommen waren. Einer meiner Zimmernachbarn, ein Deutscher aus Mainz, kam noch dazu, der war den Tag in Quebec und hat sich dort nen Schneesturm abgeholt.. 😛
Sonntag:
Den Sonntag hab ich mit Sophie und Hannah, den beiden Engländerinnen vom Vortrag, verbracht. Wir sind zusammen auf den Mont Royal, und von dort zum Olympiastadion, eine Arena die damals 110 Mio Euro kosten sollte, aber am Ende über eine Milliarde verschlang. Montreal war damit das wirtschaftlich schlechteste Olympia aller Zeiten. Der Biodome neben dem Olympiastadion ist eine Mischung aus Zoo und Naturkundemuseum und relativ bekannt in Kanada. Dass die Arbeiter dort streikten, wussten wir nicht. Eigentlich wollten wir endlich ein Dach über dem Kopf haben, denn den ganzen Weg hoch auf den Mont Royal und wieder runter hatte es ununterbrochen geregnet. Glücklicherweise hat sich genau dann die Sonne für 2 Stunden gezeigt, und wir sind auf die beiden Inseln gefahren – und haben wieder einen Kojoten gesehen. Und hunderte Woodchucks.
Abends wollten wir dann durch die Pubs ziehen und einen Club besuchen, in dem man tanzen kann. Nach 3 Bars wollten wir dann endlich ne Tanzfläche betreten, sind bei der Suche aber gescheitert, weil Sonntags die meisten Clubs geschlossen haben. Also haben wir nachts um halb 3 Poutine gegessen und sind zurück ans Hostel gefahren.
Montag:
Am Montag war erst mal ausschlafen angesagt. Mittags bin ich dann eine ganze Weile durch die Altstadt gezogen und hab mir ein paar kleinere, schöne Ecken angeschaut. Abends stand dann mal wieder ein Eishockeyspiel an. Dabei hab ich eine US-Amerikanerin aus Maine kennen gelernt. Und weil der Abend so lustig war, beschlossen wir, noch was zu machen und sind deshalb mitten in der Nacht auf den Mont Royal gegangen um Montreal bei Nacht zu sehen. Die entstandenen Bilder sind super; es hat sich auf jedenfall gelohnt. Um 3 war schlafen angesagt.
Dienstag:
Am Dienstag hab ich ein wenig Tour-Guide gespielt und bin mit Sabrina durch Montreal. Sie hatte nur einen Tag in Montreal und wollte so viel wie möglich sehen. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, stundenlang sind wir gelaufen oder Metro gefahren. Das war besonders spannend für sie, weil sie mit ihren 22 Jahren bisher kaum aus ihrer Farmgegend in Maine herausgekommen ist. Aber Metro fahren kann jeder, also hat auch sie es geschafft J
Wir waren am Olympiastadion, auf den beiden Inseln, in Sherbrooke und in der Altstadt, gegen halb 8 waren wir wieder zurück am Hostel. Danach haben wir zusammen mit Justin, einem Kanadier, der sich mit einer kleinen Organisation dafür einsetzt, dass mehr Leute französisch sprechen im zweisprachigen Kanada, Pizza gefuttert. Nach dem Dinner sind wir zum Verkaufsschalter des Orleans Express – Busses, denn kurzerhand hatte ich entschlossen nach Quebec zu fahren, also hab ich Bustickets gekauft.
Da Sabrina nur den einen Tag in Montreal hatte, sind wir abends noch ans Oratoire St. Jospeh gefahren, eine römisch-katholische Basilika, das auch für mich neu war. Ziemlich groß und ziemlich cool, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir sind aber auch relativ schnell wieder gegangen, weil wir beide vom vielen Laufen sehr müde waren. Außerdem stand am nächsten Tag Quebec an, deshalb wollten wir etwas Schlaf haben.
Mittwoch:
Aufstehen um 6:30 Frühstück, 7:00 Gepäck aufn Rücken und los geht’s Richtung Bus nach Quebec. Abfahrt 7:30. Von der Busfahrt haben wir beide nicht allzu viel mitbekommen, da schlafen im Vordergrund stand. Nach drei Stunden sind wir dann in Quebec angekommen und haben zuerst das Hostel gesucht, in dem Sabrina für die nächsten vier Tage „zuhause“ war. Danach war laufen angesagt – ich hatte ja nur weniger Stunden. Also sind wir 6 Stunden lang durch die komplette Altstadt von Quebec gelaufen, ich habe mächtig geknippst und wir hatten einen weiteren tollen Tag, viel Spaß und viel zu sehen, inklusive Chateau, Fort und meterhohe Mauern, Kanonen rechts und links, Kirche hier altes Haus da. Sprachbarriere französisch habe ich erfolgreich überwunden – sobald du ein wenig versucht hast, französisch zu reden, sind die Leute super freundlich und antworten dir auch auf englisch. Abends habe ich Sabrina zum Hostel gebracht und mich in den Bus zurück nach Montreal gesetzt. Gegen halb 11 war ich wieder in Montreal, und schlafen war eine der einfachsten Aufgaben an dem Abend – von dem ganzen Laufen die letzten Tage war ich sehr erledigt.
Donnerstag:
Letzter Tag in Montreal – aufgewacht bin ich schon gegen 8. Ich bin gemütlich frühstücken gegangen und habe Kirsty getroffen, eine in Halifax studierende Chinesin die ich unter der Woche schon ein wenig kennen gelernt hatte. Da ihr Flug zurück nach Halifax nur eine Stunde vor meinem abhob, beschlossen wir, zusammen zum Flughafen zu gehen. Da allerdings noch viel Zeit war, sind wir in die Altstadt gelaufen, haben ein wenig den Sonnenschein genossen und haben zu Mittag gegessen. Danach sind wir die Haupt-Einkaufsstraße in Montreal entlang geschlendert und mir sind ein paar Schuhe ins Gesicht gesprungen die ich nicht mehr losgeworden bin – sprich: Ich habe sie gekauft.
Kirsty habe ich bis zum Gate gebracht, danach habe ich mich an meinem Gate um meine Fotos gekümmert. Der Flug war langweilig bis ätzend, aber wayne interessierts. Ich bin wieder in Winnipeg und ich danke allen Leuten, die ich getroffen haben, für jedes bisschen, was ich erlebt habe und jede Erfahrung die ich gemacht habe.
Nachdem ich mit kleinen Einstiegsproblemen Dienstagabend das Hostel erreicht habe (die Busfahrerin verstand kein Wort Englisch) und mein Bett bezogen habe, war die erste Überraschung eine 20jährige Deutsche, die ich kennen gelernt habe – denn sie war aus Mühlacker. Wie klein die Welt doch ist 😉
Vorweg: Ich hab hier Leute aus aller Welt kennen gelernt, darunter Chile, China, Südafrika und sogar Martinique.
Mittwoch:
Am Mittwoch gab es eine geführte Tour auf den Mont Royal, einen von Menschenhand gemachter großer Hügel im Zentrum der Stadt, auf dem sich ein großer Park befindet. Von dort hat man eine super Aussicht auf Montreal. Per Gesetz ist übrigens festgelegt, dass kein Gebäude der Stadt den Mont Royal überragen darf.
Die Tour führte dann einmal quer über den Mont Royal und dann zu einem bekannten Restaurant – natürlich um eine echte Putine zu probieren – fettige Pommes mit extra Fett und extra fettigem Käse. 😉 Aber lecker! Dabei waren übrigens eine Deutsche (welch Wunder, die gibt’s hier glaub genauso oft wie in Deutschland), zwei Iren, eine Nord-Irin und ein Waliser. Relativ bunte Mischung, die wir am Abend beim Kartenspielen und Nationalsport Eishockey schauen um einen Briten und einen Australier erweiterten.
Donnerstag:
Am Donnerstag hab ich mich erst mal alleine auf den Weg durch die Stadt gemacht. Durch die schöne Altstadt zum alten Hafen, an die Victoria Bridge, und dann mit der U-Bahn auf die beiden Insel auf dem St. Lorenzstrom. Montreal selbst ist übrigens eine Insel. Die beiden Insel gab es in der Form früher nicht, lediglich ein kleiner Teil davon ragte aus dem Wasser. Sie wurden zur Expo `67 erstellt. Auf der westlichen der beiden Inseln befindet sich die Biosphere, eine riesige Metallkugel die zur Expo als Ausstellungszelt diente. Auf der östlichen Insel befindet sich Kanadas Formel1-Rennstrecke Circuit de Gilles Villeneuve. Zwischen der Strecke befindet sich ein Park. Neben zahlreichen Woodchucks (Waldmurmeltieren) habe ich einen Kojoten gesehen.
Abends bin ich dann mit einer Gruppe, darunter die Australier und einer der Engländer vom Vortag sowie einer der Iren sowie einer Französin und einer Italienerin ein paar Pubs besuchen. War ein gelungener und lustiger Abend.
Freitag:
Am Freitag bot der Tourguide vom Mittwoch eine Tour durch die Altstadt an. Da sich kaum jemand eingetragen hat, entschieden die Australier und ich kurzerhand, mitzugehen. Letztendlich stellte sich dann heraus, dass diejenigen die sich eingetragen haben gar nicht mitgehen wollen. Somit blieb es dann bei uns, und da wir uns alle kannten beschloss der Guide, das ganze etwas unkonventionell anzugehen und etwas mehr rumzualbern als gewöhnlich wenn neue Leute dabei sind. Informationen über die Stadt kamen nicht zu kurz – im Gegenteil, wir haben sogar einen ungeplanten Abstecher in das 33km lange unterirdische Einkaufszentrum der Stadt gemacht. Der Guide war so genial und hat uns allen so gut gefallen, dass wir, nachdem wir ein bekanntes Lokal hier besuchten, bei dem es „smoked meat“ – Rauchfleisch – Sandwiches gibt, in eine Bierbar sind. Die Bierbar ist eine Bar, in der täglich frisch bis zu 20 verschiedene Biersorten aus aller Welt angeboten werden. Nachdem wir dort zwei Stunden verbracht haben, und die seltsamsten Biere probiert haben (das eine hat nach Speck geschmeckt….) sind wir noch in eine Sportbar um Eishockey zu schauen. Dort gab es einen mechanischen Bullen, der uns natürlich noch eine ganze Weile beschäftigte. Der Tag war super, aber er war auch lang.
Samstag:
Samstag war eher etwas gemächlicher, vormittags war einkaufen und Wäsche waschen auf dem Programm, wobei sich vormittags dank dem langen Abend vorher auf 12 Uhr bis 15 Uhr verlegte. Danach bin ich nochmal auf die Inseln. Abends hab ich dann zwei Engländerinnen kennen gelernt, die grad erst in Montreal angekommen waren. Einer meiner Zimmernachbarn, ein Deutscher aus Mainz, kam noch dazu, der war den Tag in Quebec und hat sich dort nen Schneesturm abgeholt.. 😛
Sonntag:
Den Sonntag hab ich mit Sophie und Hannah, den beiden Engländerinnen vom Vortrag, verbracht. Wir sind zusammen auf den Mont Royal, und von dort zum Olympiastadion, eine Arena die damals 110 Mio Euro kosten sollte, aber am Ende über eine Milliarde verschlang. Montreal war damit das wirtschaftlich schlechteste Olympia aller Zeiten. Der Biodome neben dem Olympiastadion ist eine Mischung aus Zoo und Naturkundemuseum und relativ bekannt in Kanada. Dass die Arbeiter dort streikten, wussten wir nicht. Eigentlich wollten wir endlich ein Dach über dem Kopf haben, denn den ganzen Weg hoch auf den Mont Royal und wieder runter hatte es ununterbrochen geregnet. Glücklicherweise hat sich genau dann die Sonne für 2 Stunden gezeigt, und wir sind auf die beiden Inseln gefahren – und haben wieder einen Kojoten gesehen. Und hunderte Woodchucks.
Abends wollten wir dann durch die Pubs ziehen und einen Club besuchen, in dem man tanzen kann. Nach 3 Bars wollten wir dann endlich ne Tanzfläche betreten, sind bei der Suche aber gescheitert, weil Sonntags die meisten Clubs geschlossen haben. Also haben wir nachts um halb 3 Poutine gegessen und sind zurück ans Hostel gefahren.
Montag:
Am Montag war erst mal ausschlafen angesagt. Mittags bin ich dann eine ganze Weile durch die Altstadt gezogen und hab mir ein paar kleinere, schöne Ecken angeschaut. Abends stand dann mal wieder ein Eishockeyspiel an. Dabei hab ich eine US-Amerikanerin aus Maine kennen gelernt. Und weil der Abend so lustig war, beschlossen wir, noch was zu machen und sind deshalb mitten in der Nacht auf den Mont Royal gegangen um Montreal bei Nacht zu sehen. Die entstandenen Bilder sind super; es hat sich auf jedenfall gelohnt. Um 3 war schlafen angesagt.
Dienstag:
Am Dienstag hab ich ein wenig Tour-Guide gespielt und bin mit Sabrina durch Montreal. Sie hatte nur einen Tag in Montreal und wollte so viel wie möglich sehen. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, stundenlang sind wir gelaufen oder Metro gefahren. Das war besonders spannend für sie, weil sie mit ihren 22 Jahren bisher kaum aus ihrer Farmgegend in Maine herausgekommen ist. Aber Metro fahren kann jeder, also hat auch sie es geschafft J
Wir waren am Olympiastadion, auf den beiden Inseln, in Sherbrooke und in der Altstadt, gegen halb 8 waren wir wieder zurück am Hostel. Danach haben wir zusammen mit Justin, einem Kanadier, der sich mit einer kleinen Organisation dafür einsetzt, dass mehr Leute französisch sprechen im zweisprachigen Kanada, Pizza gefuttert. Nach dem Dinner sind wir zum Verkaufsschalter des Orleans Express – Busses, denn kurzerhand hatte ich entschlossen nach Quebec zu fahren, also hab ich Bustickets gekauft.
Da Sabrina nur den einen Tag in Montreal hatte, sind wir abends noch ans Oratoire St. Jospeh gefahren, eine römisch-katholische Basilika, das auch für mich neu war. Ziemlich groß und ziemlich cool, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir sind aber auch relativ schnell wieder gegangen, weil wir beide vom vielen Laufen sehr müde waren. Außerdem stand am nächsten Tag Quebec an, deshalb wollten wir etwas Schlaf haben.
Mittwoch:
Aufstehen um 6:30 Frühstück, 7:00 Gepäck aufn Rücken und los geht’s Richtung Bus nach Quebec. Abfahrt 7:30. Von der Busfahrt haben wir beide nicht allzu viel mitbekommen, da schlafen im Vordergrund stand. Nach drei Stunden sind wir dann in Quebec angekommen und haben zuerst das Hostel gesucht, in dem Sabrina für die nächsten vier Tage „zuhause“ war. Danach war laufen angesagt – ich hatte ja nur weniger Stunden. Also sind wir 6 Stunden lang durch die komplette Altstadt von Quebec gelaufen, ich habe mächtig geknippst und wir hatten einen weiteren tollen Tag, viel Spaß und viel zu sehen, inklusive Chateau, Fort und meterhohe Mauern, Kanonen rechts und links, Kirche hier altes Haus da. Sprachbarriere französisch habe ich erfolgreich überwunden – sobald du ein wenig versucht hast, französisch zu reden, sind die Leute super freundlich und antworten dir auch auf englisch. Abends habe ich Sabrina zum Hostel gebracht und mich in den Bus zurück nach Montreal gesetzt. Gegen halb 11 war ich wieder in Montreal, und schlafen war eine der einfachsten Aufgaben an dem Abend – von dem ganzen Laufen die letzten Tage war ich sehr erledigt.
Donnerstag:
Letzter Tag in Montreal – aufgewacht bin ich schon gegen 8. Ich bin gemütlich frühstücken gegangen und habe Kirsty getroffen, eine in Halifax studierende Chinesin die ich unter der Woche schon ein wenig kennen gelernt hatte. Da ihr Flug zurück nach Halifax nur eine Stunde vor meinem abhob, beschlossen wir, zusammen zum Flughafen zu gehen. Da allerdings noch viel Zeit war, sind wir in die Altstadt gelaufen, haben ein wenig den Sonnenschein genossen und haben zu Mittag gegessen. Danach sind wir die Haupt-Einkaufsstraße in Montreal entlang geschlendert und mir sind ein paar Schuhe ins Gesicht gesprungen die ich nicht mehr losgeworden bin – sprich: Ich habe sie gekauft.
Kirsty habe ich bis zum Gate gebracht, danach habe ich mich an meinem Gate um meine Fotos gekümmert. Der Flug war langweilig bis ätzend, aber wayne interessierts. Ich bin wieder in Winnipeg und ich danke allen Leuten, die ich getroffen haben, für jedes bisschen, was ich erlebt habe und jede Erfahrung die ich gemacht habe.