24
06
2010
Da isse ja. Wer? Die Motivation!
Sonnenschein pur auf der sogenannten Regeninsel – da muss man natürlich rausgehen und das Wetter genießen. Also bin ich um 9 los und hab einfach mal nen Stadtrundgang gemacht – um pünktlich um 11 Uhr Leute zu finden, die auf dem Weg zur Sportsbar waren. 11:30 dann Anpfiff Deutschland – Ghana, und nach dem wenig überzeugenden, aber dennoch geglückten Auftritt gabs dann das ein oder andere Bier zum feiern. Abends bin ich dann mit 2 Deutschen aus dem Hostel am Hafen und am Legislature Building unterwegs gewesen, das Regierungsgebäude von British Columbia, das mit riesigen Lichterketten nachts beleuchtet wird.
Ole ole! 😉
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22
06
2010
Um 10:15 habe ich mich heute in Vancouver auf den Weg nach Victoria gemacht. Buslinie 4 in die Innenstadt, mit dem Zug an den Flughafen, von dort mit dem Bus an den See-Hafen. 2 Stunden mit der Fähre durch die wunderschönen Gulf Islands, danach ab Zielhafen Swartz Bay nochmal 40 Minuten Busfahrt – und dann war ich in Victoria auf Vancouver Island, ähnlich wie Vancouver gelegen zwischen Meer und schneebedeckten Bergen.
Allerdings ist mir nach den letzten Tagen Vancouver,das trotz aller schöner Eindrücke sehr laut ist, ein wenig die Lust auf Stadt vergangen. Mal sehen wen ich hier so kennen lerne und ob sich meine Motivation bis morgen gedreht hat. 🙂
Liebe Grüße, ich bin jetzt auf der Insel 😉
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22
06
2010
Der sechste und letzte Tag endete, entgegen aller Wettervorhersage, mit einem mittelgroßen Wunder: In meinen kompletten sechs Tagen hat es in der regenreichsten Stadt Nordamerikas nicht einmal geregnet.
Den Tag über spielte ich mit Christine dann doch noch Tennis, und das nicht zu kurz – ganze 5 Stunden haben wir auf dem Platz verbracht. Danach gingen wir an den Strand um den Sonnenschein zu genießen, Frisbee zu spielen
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22
06
2010
Am fünften Tag besucht ich mit Ronald das Stadtinnere. Wir liefen so ziemlich jede Straße ab, um im Endeffekt aber feststellen zu müssen, dass Vancouver Downtown garnichts so besonderes ist.
Am Abend wollte ich mit Christine, einer Deutschen aus Münster, Tennis spielen – die Tennis-Courts sind kostenfrei nutzbar in Vancouver. Allerdings – als wir losgehen wollten, lud uns eine Gruppe Hobbyfussballer zur Teilnahme ein, sodass wir den kompletten Nachmittag bis abends um 8 Fussball spielten.
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20
06
2010
Nach langem, gutem Schlaf ging es heute quer durch die Stadt. Das Hostel vermietet einige Fahrräder, so dass Ronald, Holländer, und ich uns je eines mieteten um insgesamt 45 km, vom Hostel ins Stadtinnere, am Hafen entlang, einmal rund um den Stanley Park und wieder zurück, zurückzulegen. Natürlich stoppten wir des Öfteren um Fotos zu machen und die Stadt zu genießen.
Abends gabs es ein kleines Grillfest am Hostel, und mit ein paar Engländern, einer Deutschen und 4 Israelis spielten wir eine Fussballvariante.
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19
06
2010
Nachdem ich wie vorher schon geschrieben ohne Schlaf in das Deutschlandspiel gegangen bin, hab ich den 3. Tag hier genutzt, um den Tag am Strand zu verbringen, in der Sonne zu liegen und es mir gutgehen zu lassen. Abends habe ich am Hostel mit 2 Holländern, einer Chilenin, einer Deutschen und einem Australier mit dem „Rugby-Ei“ gespielt, nicht dass wir Rugby gespielt hätten, wir haben aber versucht mit der richtigen Technik zu werfen und zu kicken.
Das wars auch schon von diesem Tag 😉
Kurzer Text, trotzdem langer und guter Tag!
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18
06
2010
Auch an Tag 2 war ich mit den beiden Mädels aus Quebec unterwegs; wir sind zuerst auf eine schicke Hängebrücke und haben dort einen kleinen Rundweg abgelaufen; nächstes Ziel war dann der Grouse Mountain. Dort angekommen haben wir aber direkt entschieden, ihn nicht zu besteigen, da dank der tiefstehenden Wolken die Sicht alles andere als optimal gewesen wäre. Also sind wir ein wenig der Küstenstraße gefolgt und in einen kleinen Park mit Leuchtturm gegangen. Auch dort finden sich massive Bäume und viel grün wieder.
Danach ging es in Vancouvers „Chinatown“ und abends haben wir es uns mit einigen Leuten bis spät in die Nacht mit Karten, Musik und Gesprächen bequem gemacht. Und mit spät meine, dass wir den Schlaf komplett ausgelassen haben. Während sich die Quebecoise früh auf den Weg zum Flughafen machten um nach Hause zu fliegen haben sich die anderen um 4:30 am Morgen Deutschlands 0:1 Niederlage gegen Serbien angeschaut.
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18
06
2010
Was ein Service. 9:30 kam mein Zug in Vancouver an, 9:31 stand dann das Auto vor der Tür; Insassen: 2 Kanadierinnen (Isabelle, Dominique) aus Quebec, die ich in Jasper kennen gelernt habe und mit denen ich die nächsten 2 Tage verbringen würde.
Wir sind direkt in den Stanley Park gefahren, quer durch die Stadt, die mich von vorneherein beeindruckte (Innenstadt sehr sauber; viele interessante Gebäude). Stanley Park ist unbeschreiblich. Innerhalb von 2 Minuten kommt man von Stadtgebiet in einen Park, der einem Urwald gleicht. Riesige Bäume, grün wohin das Auge schaut, ob Farn, Moos oder andere Pflanzen, Seen, Biber, Reiher, schwarze Eichhörnchen,… genial!
Später ging es ins „Aquarium“; ein „Wasser-Zoo“ mit allen möglichen Arten von Fischen und Meeresbewohnern, darunter auch Beluga-Wale und die „zoo-eigenen“ Delphine, die von ihren Eltern verlassen wurden und somit in der Wildniss nicht hätten überleben können.
Für die Delphine gab es eine extra Show (10-15 Minuten), bei der man einiges über die Delphine lernen konnte. Dazu gab es ein 4D-Kino (3dimensional mit Spezialeffekten im Raum wie Wasserspritzer oder Dampf) – alles im Eintrittspreis enthalten – großartig!
Den Abend haben wir mit Shrimps, Reis und Soße am Strand verbracht, der sich durch einen tollen Sonnenuntergang von seiner besten Seite zeigt.
Vancouver ist super!
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15
06
2010
Heute bin ich wieder mit Peter, Australien und Fabian, Deutschland auf Tour gegangen. Weil Gregor, Karlsruhe, Deutschland auch noch nach was zum tun suchte, is der natürlich auch noch kurzerhand mitgegangen.
Maligne Lake wird immer wieder als „der See“ in und um Jasper angepriesen – dafür war ich kurzzeitig dann doch eher enttäuscht. Dennoch ist der See schön und vor allem lang (20 km bei maximal 1 km Breite). Nachdem wir ein wenig am See entlang gelaufen sind, wollten wir auf den Bald Hill, einen Hügel von dem aus man eine Übersicht über den See hat – angeblich. Die Richtigkeit dieser Aussage können wir leider nicht belegen – zuviel Schnee auf dem Weg hinderten uns nach 3/4 der Strecke leider am weitergehen. Mit eiskalten, nassen Füssen begannen wir mit dem Rückweg.
Kurz bevor wir das Auto erreichten, sahen wir einen Weißkopfseeadler (Bald Eagle), der von einem deutlich kleineren Fischadler (Osprey) attackiert wurde. Während der Osprey immer aus der Höhe den Bald Eagle attackierte, verteidigte der sich nur, indem er sich im Flug rumdrehte und dem Osprey seine Krallen entgegen streckte.
Am Abend sind wir Pizza essen gegangen und haben uns, nach dem langen Tag gestern, früh zum Hostel zurückbegeben und unsere Betten aufgesucht.
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15
06
2010
Bier und Fussball – was kann es „deutscheres“ geben? Eigentlich viel, dennoch war dieser Tag international. Aufgestanden bin ich erst spät. Am Vorabend hatte ich einen Australier kennen gelernt, was folgte ist offensichtlich: Deutschland – Australien bei der WM, da war er natürlich dabei. Und weil die Idee so gut war, haben wir direkt noch eine Australierin mitgenommen, die wiederrum eine Freundin aus Toronto mitgenommen hat. Zuerst sind wir „frühstücken“ (es war halb 12) gegangen, danach ab in den nächsten Pub. 12:30, Anpiff, 14:15 Schlusspfiff. Klar war, dass ich die besseren Karten zum Feiern hatte nach dem überzeugenden 4:0. Da Steve und Amanada aber nun mal Australier und keine Engländer sind, konnten sie danach problemlos von Fussball auf „is mir egal ich mach jetzt was anderes“ umschalten – und so sind wir bei herrlichem Sonnenschein an den Pyramide Lake gefahren, um uns in den Strand zu legen und uns mit weiterem Bier zu unterhalten und das Wetter zu genießen. Gegen Abend hat mich Steve dann zurück ans Hostel gebracht, er selbst ist weiter gefahren nach Banff.
Am nächtlichen Lagerfeuer hatte ich inmitten von Kanadiern, Engländern und auch einigen Deutschen weitere Gelegenheit, mein Englisch zu verbessern. Ins Bett gings um 4:30 – aufgestanden bin ich am nächsten Tag dann übrigens um 8, was dazu geführt hat, dass ich seit langem mal wieder einen Kaffee getrunken habe 😛
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